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König Reinhard Budde - Auf der Überholspur in die erste Reihe

29. Jul. 2018, 09:38 von Jürgen Rüsel

Beim letztjährigen Schützenfest des Schützenvereins „Hinter den drei Brücken e.V.“ staunten die beim Schießen um die Königswürde Anwesenden nicht schlecht, als der Vogel von der Stange fiel und Reinhard Budde von aktiven Schützen auf den Schultern getragen wurde. Den allermeisten wird der erfolgreiche Schütze unbekannt gewesen sein, was sich in seinem Königsjahr aber gänzlich ändern sollte.

 

Noch wenige Stunden vor seinem Königsschuss habe er nicht einmal darüber nachgedacht, mitschießen zu wollen, als sich dann die Reihe der ernsthaften Aspiranten um die Königswürde zunehmend lichteten habe er sich spontan entschlossen, so dass es dann zu einem veritablen Wettkampf mit Sportschützin Mechthild Jordan-Beckhove kam. Als er den erfolgreichen Schuss gesetzt hatte und der Vogel von der Stange flog sei ihm „ein Schauer über den ganzen Körper“ gegangen. In diesem Moment habe er auch den Kontakt zu seiner Frau Angelika gesucht, die den Wettkampf von ihm unbemerkt in seinem Rücken verfolgt hatte. „Nein, er hat mich vorher nicht gefragt“, bestätigte Königin Angelika und König Reinhard Budde erklärte „Ich war mir sicher, dass sie mitzieht.“ Die Thronzuammenstellung des demnach gänzlich unvorbereiteten Königspaares gestaltet sich relativ unkompliziert und Budde bekundet „Ich habe einen phänomenalen Thron, das was da am Schützenfestsamstag passiert ist, war für mich geradezu gewaltig.“ Und seine Frau Angelika ergänzt: „Im letzten Jahr haben wir viele neue Bekannte und auch neue Freunde im bei den Dreibrückenschützen gefunden.“ Seine feierlich Krönung sei „abgelaufen wie im Film, dass sind Eindrücke und Gefühle, die bleiben“, dessen ist sich Budde sicher.

 

Reinhard Budde berichtet, dass er seine Frau vor 12 Jahren auf dem damaligen Schützenfest des Schützenvereins „Hinter den drei Brücke e.V.“ kennen gelernt habe. 4 Jahre später hätten sie geheiratet. Das Schützenfest am ersten Augustwochenende hätte einen festen Platz in ihrem Jahreskalender , ebenso wie das Winterfest der Dreibrückenschützen im Kolpinghaus. Vor 3 Jahren habe er sich dann entschlossen, Mitglied zu werden, dass er einmal Schützenkönig werden würde, darüber hätte er sich zu diesem Zeitpunkt keinerlei Gedanken gemacht.

 

Zur nun im Verein erreichten Bekanntheit hat neben dem Königsschuss auch das Thronjahr beigetragen. König Reinhard und seine Frau Angelika erklären dass es von Beginn an wichtig gewesen sei, alle Formationen kennenlernen und besuchen zu wollen, was sie auch umgesetzt haben. Sie besuchten einzeln oder auch zu zweit die Versammlungen der Formationen, statten den Ausflügen der Formationen ihren Besuch ab oder nahmen ganz daran teil – in dieser Konsequenz hatten dies zuvor nur wenige Königspaare der Dreibrückenschützen absolviert. „Das, was in einem Schützenverein passiert, wird allzu oft nur mit dem Schützenfest in Verbindung gebracht. Das, was das Jahr über stattfindet, dass wird außerhalb eines Schützenvereins nur zu selten wahrgenommen. Aus diesem Grund haben meine Frau und ich uns auch entschlossen, dem Verein für seine herzliche Aufnahme und die absolute Unterstützung, die wir erfahren haben, etwas zurückzugeben und werden uns nicht nur beim „Corps der ehemaligen Könige“ und den „Ehemaligen Königinnen“ sondern auch im Vergnügungsausschuss engagieren. Wir haben absolute Kameradschaft und Hilfsbereitschaft erfahren, das zeichnet die Dreibrückenschützen aus.“

 

Jetzt, so wusste König Budde zu berichten, freue er ich zusammen mit seiner Frau Angelika erst einmal auf das Schützenfest auf dem „Unteren Lohwall“ vom 03. bis 05. August und speziell auf die Parade auf der Dreibrückenstraße am 04.08. ab 13:00 Uhr und „nein“ er habe den Königsschuss auch nur eine Sekunde bereut, im Gegenteil „Ich kann es jedem Schützen und jeder Schützin empfehlen. Nutzt die Chance und habt ein unvergessliches Jahr.“

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