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Rückschau auf die Generalversammlung - Teil II

01. Apr. 2019, 17:07 von Jürgen Rüsel

Generalversammlung 2019 im Hotel Emshof – Teil II

 

Bericht der Damengarde, denen während der Parade beim Schützenfest vom Vorstand eine eigene Standarte übergeben wurde, was ihnen im Vorfeld nicht mitgeteilt wurde. Präsident Bußmann machte deutlich, dass dieses ohne die großzügige finanzielle Unterstützung der Sparkasse nicht möglich gewesen wäre. Standartenträgerin Anna-Lena Neusel sieht die Standarte als "das größte Geschenk, dass man uns hätte machen können. Das war besser als Weihnachten und Geburtstag zusammen." Alicia Rüsel als Berichterstatterin der Damengarde verwies auf eine Vielzahl an Aktivitäten im Jahresverlauf und zeigte sich besonders über das Ergebnis beim Kreisehrengardentreffen erfreut, wo man sich um 5 Plätze verbessert habe und "erstmals vor unserer Ehrengrade platziert war".

 

Besonders erfreut zeigte sich der Vorstand über die Aktivitäten der "Ehemaligen Königinnen", die sich regelmäßig treffen und auch Ausflüge oder sonstige gemeinsame Aktivitäten unternehmen und daurch ihre Gemeinschaft pflegen. Anne Löhrs als Berichterstatterin griff eine Planwagenfahrt und den Besuch einer Käserei in Münster als besondere Highlights der 33 ehemalige Königinnen umfassenden Formation heraus.

 

Bericht des Vergnügungsausschusses (Berichterstatterin: Heike Merkentrup):

 

➢   Sommerfest mit guter Beteiligung auf dem Hof Merkentrup bei dem Hennes Bußmann den Vogel von der Stange holte und damit Formationskönig wurde. Ela Koladzki sicherte sich den Titel der Hampelmannkönigin.

➢   Organisation des Kinderschützenfestes, wobei man sich leicht enttäuscht über die doch geringe Anzahl an Kindern zeigte. Sicherlich könne es nicht an der Attraktivität der Spielstände und auch nicht am fehlenden Einsatz der aktiven liegen. Gegebenenfalls habe es an der doch teils brütenden Hitze gelegen. Gleichzeitig wurden die anwesenden Mitglieder aufgefordert, „nennt uns eure Kinder, damit wir die entsprechenden Tüten zusammenstellen und abgeben können.“

 

Bericht der Sportschützen (Berichterstatter Franz-Josef Jordan):

 

Man habe auch in diesem Jahr sowohl bei den Sport- als auch bei den Bogenschützen erfolgreich an Bezirks-, Landes- und sogar an den Deutschen Meisterschaften teilgenommen. Bernhard Voß habe bei den am vergangenen Wochenende durchgeführten Deutschen Meisterschaften der Bogenschützen einen guten 18. Platz belegt!!

 

Bericht der „Ehemaligen Könige“ (Berichterstatter Peter Reeken)

 

Für den aus gesundheitlichen Gründen scheidenden Kommandeur wird Peter Reeken in das Amt gewählt. Reeken berichtete auch über gesellige Zusammenkünfte des Corps und hob die Aufnahme von Reinhard Budde in das Corps der Ehemaligen Könige gerade in der letzten Woche hervor.  Dieser habe das Corps nicht nur hervorragend bewirtet, sondern auch die ihm gestellten Aufgaben nahezu perfekt gelöst und die Aufgaben waren wahrlich nicht einfach.“ Viele Fragen hätte sich auf die Geschichte der Dreibrückenschützen bezogen und es sei nicht gelungen, ihn bei einer Wissenslücke zu erwischen, so dass man ihn guten Gewissens in das Corps hätte aufnehmen können.

Bereits im Juni 2018 habe es ein durch Christan Olk und Michael Gövert hervorragend organisiertes Sommerfest gegeben. Bei überaus großer Beteiligung habe man sich mit einem von Heinz Olk gefahrenen Bus auf den Weg zur Feuerwache Warendorf gemacht. Dort habe man eine überaus informative Führung absolviert und sehe die Arbeit der Feuerwehr nun mit anderen Augen. Ebenfalls mit de Bus habe man sich auf den weg zur Party-Scheune im Hause Allendorf gemacht. Dort hat Sven Wendel sich zielsicher zum „König der Könige“ geschossen. Ebenso zielsicher habe Nicole Wendel als Hampelmannkönigin dafür gesorgt, dass alle zu erwerbenden Titel 2018 im Hause Wendel verbleiben.

 

 

Bericht des Vorstandes (Berichterstatter Jürgen Rüsel)

 

7 Sitzungen

      3 im Vorfeld des Schützenfests – viele Routinen abzuarbeiten, glücklicherweise fast alle mit viel       Erfahrung und hohem Engagement dabei

                  nachbereitende Sitzung

                  2 im Vorfeld des Winterfestes

      sonstige Sitzung im Jahresverlauf

weitere Aufgaben im Jahresverlauf:

      Teilnahme am Volkstrauertag (mit Fahnenabordnung)

      Teilnahme an den Schützenfesten der Vereine im Kernstadtbereich aus Anlass des Königschiessens (Ostbezirk, Eintracht, Neuwarendorf, Vohren, Bürgerschützen, Hubertusschützen Gröblingen-Velsen)

      Besuch des Sommerfestes der Nachbarschaft Münstertor – aus alter Verbundenheit, feiern wie wir 2021 100-jähriges

      Repräsentation des Schützenvereins beim Fettmarktempfang

Verteilung Großteil der Mitgliederpost anlässlich:

      Jahreswechsel/Winterfest

      Generalversammlung

      Schützenfest

Jede/r von uns investiert pro Verteilung 2-3 Stunden – Ziel: Kostenersparnis

 

Seit wenigen Jahren Adventsvesper in der Kantine – erstmals samstags, statt sonntags – gute Entscheidung. Vorbereitung Uli Hinney und Paul Hortmann

 

Bericht geschäftsführender Vorstand (Berichterstatter Jürgen Rüsel):

Besonderheit 2018: Schießstandfrage, die uns beschäftigt und wo wir uns sowohl intern als auch in unterschiedlichsten Konstellationen zusammengesetzt haben. Rüsel verwies darauf, dass das Thema unter TOP „Verschiedenes“ noch separat behandelt werde.

Abschließend machte Rüsel deutlich: “Euch, liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder können wir versichern – wir sind im Vorstand für die sich stellenden Aufgaben und für die nächsten Jahre personell gut aufgestellt!!

 

 

Unter dem TOP "Verschiedenes" kam zur Sprache:

 

 

Auftaktveranstaltung des Orga-Teams zur Vorbereitung des 100-jährigen Bestehens des Schützenvereins 2021. Die Mitglieder des Geschäftsführenden Vorstandes Michael Gövert, Detlef Kamermann und Jürgen Rüsel, die sich federführend der Vorbereitung des Jubiläumsschützenfestes angenommen haben referierten über die Auftaktveransatltung und deren verlauf. Letztlich habe man 5 Arbeitsgruppen ins Leben gerufen, die autonom arbeiten und mit denen man sich in regelmässigen Zusammenkünften in größerem Rahmen zum Austausch und zur Koordination der Ergebnisse treffen wolle:

 

Ablauf des Jubiläumstages/ Tag der Gastvereine

Dokumentation/ Festschrift

Gestaltung des Jubiläumsjahres

Sponsorenmfindung/ Finanzierung

Öffentlichkeitsarbeit/ Mitgliederakquise

 

Gövert, Kamermann und Rüsel zeigten sich sehr zufrieden mit den ersten Ergebnissen und dem Schwung der Auftaktveranstaltung, den man mitnehmen wolle. Gleichzeitig bot man Interessenten an, sich auch jetzt noch einer der Arbeitsgruppen zuzuordnen und mitzuarbeiten. Ineressenten mögen sich an die Organisiatoren wenden.

Zur Generalversammlung 03-2020 werde man den Mitgliedern ein Konzept zum Jubiläumsschützenfest vorlegen!!

 

 

Schießstand an der Dr.-Rau-Allee

Der Pachtvertrag für den Schießstand an der Dr.-Rau-Allee läuft am 28.02.2020 aus. Im Jahr 2017 hat der Geschäftsführende Vorstand Kon­takt mit der Deula-Geschäftsführung aufgenommen. Seitdem haben mehrere Gespräche mit bdem Geschäftsführer, Hrn. Plaas stattgefunden, um einen aus Vereinssicht vernünfti­gen und zukunftsweisenden neuen Vertrag abzuschließen.

Dies gestaltet sich angesichts der unterschiedlichen Interessenlagen bei­der Vertragspartner bisher sehr schwierig. Während wir aus Gründen der Planungssicherheit eine möglichst lange Laufzeit mit bezahlbarem Pachtzins anstreben, möchte der Geschäftsführer, in Abstimmung mit seinen Gesellschaftern, aus Gründen der unternehmerischen Flexibilität eine kurze Laufzeit mit möglichst hoher Pacht, um die zukünftigen enor­men Abrisskosten zumindest teilweise decken zu können.

Wir können zu unserem Bedauern zum jetzigen Zeitpunkt noch keine endgültige Aussage treffen, ob wir zu einem für beide Seiten tragbaren Vertragsabschluss kommen werden. Das ist in höchstem Maße bedauer­lich. Wir sind uns der großen Bedeutung der Planungssicherheit der Sportschützen hinsichtlich der Schießanlage absolut bewusst. Dies gilt sowohl für die Ausübung des Sports selbst als auch für die Sinnhaftigkeit der Durchführung dringend notwendiger Investitionen. Wir hoffen, dass wir in den nächsten Wochen hier einen großen Schritt weiter sein wer­den. Sobald wir einen aus unserer Sicht vernünftigen Vertragsentwurf vorliegen haben, werden wir die Eckdaten mit dem Formationsvorstand besprechen und die weitere Vorgehensweise abstimmen. Wir können die Sportschützen nur um Verständnis und Geduld bitten.

 

Im Rahmen einer Formationsversammlung im Vorfeld der Generalversammlung hat Präsident Bußmann den Sportschützen den Sachstand mitgeteilt. Die Sportschützen tragen die Entscheidungen des Geschäftsführenden Vorstandes mit und sind grundsätzlich bereit, sich mit einem Zusatzbeitrag an den sich verändernden Rahmenbedingungen zu beteiligen, sofern eine akzeptable Verlängerung des Pachtzeitraums (mindestens 5 Jahre, besser mehr) das Ergebnis der Verhandlungen ist. Ein Mitglied fasste es passend zusammen indem er formulierte: "Wir lieben unseren Sport und wir sind der Schiessanlage an der Dr.-Rau-Allee sehr verbunden - aber nicht um jeden Preis."

 

Präsident Bußmann machte deutlich: "Wenn wir uns mit der Deula nicht auf einen akzeptablen Kompromiss einigen können, dann ist der Schießstand nach dem 28.02.2020 Geschichte, so leid uns das tut und so schmerzlich das für uns ist."

 

Um 22:18 Uhr wurde die Sitzung mit dem singen des Liedes „Warendorf, du Hort meiner Jugend“ beendet. 

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