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Wimpelkettenaufhängen an der Dr.-Rau-Allee

28. Jul. 2019, 15:59 von Jürgen Rüsel

Dreibrückenschützen trotzen dem Eichenprozessionsspinner


Das Team des Schützenvereins „Hinter den drei Brücken e.V.“, das sich seit 10 Jahren um die festliche Ausschmückung der Dr.-Rau-Allee anlässlich ihres Schützenfestes zur Aufgabe gemacht hat, musste sich in diesem Jahr einer besonderen Herausforderung stellen, dem Eichenprozessionsspinner. Bei einer Begehung in der vorletzten Woche stellten sie fest, dass sich in fast jeder Eiche entlang der Dr.-Rau-Allee Nester des Eichenprozessionsspinners befanden, was eine Bewimpelung der Straße somit unmöglich machte, befinden sich doch die Befestigungsmöglichkeiten stadtauswärts rechtsseitig in den Eichen.

 

Gerade in diesem Jahr allerdings wollten die Dreibrückenschützen auf die Bewimpelung der Dr.-Rau-Allee nicht verzichten, wohnt doch mit Wolfgang „Bibo“ Rüsel der amtierende Schützenkönig des Schützenvereins „Hinter den drei Brücken e.V.“ in der Straße „An der Tönneburg“. Es ist Tradition, dass der Schützenverein zum Auftakt am Freitag die amtierende Königin mitsamt der angetretenen Schützenschaft und zweier Kapellen abholt. König „Bibo“ Rüsel zeigte sich enttäuscht „Es wäre das erste Mal, dass wir als Dreibrückenschützen unter allen Wimpelketten, denen auf der Dr.-Rau-Allee und auf der Dreibrückenstraße hergezogen wären.“ Um ihrem amtierenden Schützenkönig den Wunsch zumindest ansatzweise zu erfüllen, kam man auf die Idee, stadtauswärts linksseitig an den Laternenmasten die bereits vorhandenen Schellen zu nutzen, um nun Vereinsfahnen dort aufzuhängen. Schnell war eine Fahne entworfen und ein lokales Unternehmen gefunden, die die benötigte Anzahl an Fahnen kurzfristig erstellen konnte. Ein besonderer Coup gelang dem Wimpelteam in Bezug auf die Finanzierung der Fahnen. Kaum hatte man die Überlegung über verschiedene WhatsApp-Gruppen des Vereins verteilt hatte sich innerhalb von 90 Minuten für jede Fahne ein Pate gefunden, so dass die Finanzierung das Budget des Gesamtvereins nicht belastet, was Kassierer Michael Gövert überaus freut. Für Präsident Bußmann ist die schnelle Reaktion der Gruppe und die Tatsache, dass man innerhalb so kurzer zeit Paten für jede Fahne gefunden hat ein „großartiges Zeichen für das Engagement für und die große Verbundenheit mit dem Verein.“

 

Verbunden zeigte sich auch Martina Mersch, die es sich als Gastronomin und gleichzeitig als Mitglied des Vereins nicht nehmen ließ, der Gruppe ein runde gekühlter Getränke zu servieren, wofür sich die Schützen mit einen Horrido bedankten. 

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