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Winterfest 2019 - ausführlicher Bericht und Bilder

15. Jan. 2019, 18:59 von Jürgen Rüsel

Am Samstag (12.01.2019) hatte der Vorstand des Schützenvereins „Hinter den drei Brücken e.V.“ zum traditionellen Winterfest in das Kolpinghaus eingeladen und viele Mitglieder und Freunde des Vereins nahmen die Einladung an.

 

Nach dem Einmarsch der Throngesellschaft um König Wolfgang „Bibo“ Rüsel mit seiner Königin Ina begrüßte Präsident Hennes Bußmann die anwesenden Gäste und freute sich besonders über die Anwesenheit von Bürgermeister Axel Linke, der trotz des am frühen Abend auf seine Einladung hin durchgeführten Neujahrsempfangs der Stadt Warendorf, kurzfristig sein Kommen angekündigt hatte. Mit den Worten „dann scheint es Herrn Linke im letzten Jahr bei uns ja gefallen zu haben“ zeigte sich Bußmann erfreut über den Besuch des Bürgermeisters und seiner Gattin. Beim nachfolgender Eröffnungstanz des Thronpaares und der Throngesellschaft überraschten diese die versammelten Schützen und ihre Gäste. Nach wenigen Sekunden des klassischen Eröffnungswalzer blendete DJ Volker Wessels um und die Throngesellschaft führte zum Song „Zusammen“ von den Fantasischen Vier feat. Clueso ausgelassen den Flashmob-Tanz des Offizierscoprs der Dreibrückenschützen auf, den diese beim Schützenfest anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens dargeboten hatten. Schnell schwappte die Ausgelassenheit auf Damen- und Ehrengarde über, die sich anstecken ließen und mittanzten.

 

Nach diesem überaus lebendigen Auftakt übernahm DJ Volker Wessels in bewährter Manier die Regie bis Prinz Hanns-Jörg I. mitsamt großem Gefolge den Saal des Kolpinghauses enterte. Prinz Hanns-Jörg I. und Wakage-Präsident Hermann-Josef Schulze-Zumloh hatten die eine oder andere Überraschung im Gepäck, So ehrte Hanns-Jörg I. neben dem amtierenden Schützenkönig Bibo auch Königin Ina mit dem großen Prinzenorden. Geehrt wurde mit Andreas „Wutti“ Wuttig auch ein Ehrengardist, der über mehrere Jahre als Musik“offizier“ verlässlich für die Durchführung des Weckrufes am Schützenfestsamstagmorgen sorgte. Dem scheidenden Ehrengardisten gönnte Präsident Bußmann „eine schöpferische Pause“, nicht ohne ihn dann doch auch gleichzeitig auf die Möglichkeit der späteren Aufnahme in das Offizierscorps hinzuweisen. Emotionaler Höhepunkt jedoch war die dann von Prinz Hanns-Jörg I. vorgenommene Ehrung von Willi Rüsel als einzig verbliebenen Gründungsmitglied des Offiziercorps und verdientem Schützen. Sichtlich gerührt wurde Willi Rüsel unter dem Applaus der zahlreichen Gäste durch seine Enkelin und Damengardistin Alica Rüsel und seinem Enkel Till Rüsel (Ehrengardist) zur Bühne geleitet, wo ihn mit seinen Söhnen Bibo der amtierende Schützenkönig und Jürgen der Co-Moderator des Abends in Empfang nahmen. Weder Hennes Bußmann noch sonstwer im Verein war über diese Ehrung zuvor in Kenntnis gesetzt worden. Auf Nachfrage, wie man denn auf diese so tolle Idee gekommen sei, antwortete Schulze-Zumloh lapidar aber überzeugend: „Wir lesen schließlich auch Zeitung.“

 

Noch nicht genug der Überraschungen forderte Hermann-Josef Schulze-Zumloh alle anwesenden Mitglieder des Offiziercorps auf, gemeinsam mit den Damen des Großen WAKAGE-Ballets und zur Freude der Gäste den folgenden Formationstanz des Balletts aufzuführen. Jeder Offizier war aufgefordert, sich einer der jungen Tänzerinnen zuzuordnen. Alle Offiziere gaben ihr bestes, hatten einen großen Spaß, waren sich aber einig, dass man dieses Feld der Unterhaltung demnächst dann doch wieder den Profis überlassen wollte.

 

Nun übernahmen mit Michael Gövert und Jürgen Rüsel wieder zwei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes das Heft und forderten Prinz Hanns-Jörg I. und König Bibo zum alljährlichen Dreibrücken-Wettkampf der Majestäten heraus. Als Juror und Zeitnehmer konnte Jürgen Rüsel niemanden anders als den den Ersten Bürger der Stadt, Bürgermeister Axel Linke gewinnen. In Anlehnung an das Gewerbe des Prinzen drehte sich alles um das Thema „Holz“. Beginnend mit Prinz Hanns-Jörg I. absolvierten beide gekrönten Häupter nacheinander einen Wettkampf, bestehend aus Holzklotz-Stapeln, Nagelbalken und Holzstamm-Sägen. Hanns-Jörg I. überzeugte durch eine konstant gute Leistungen in allen drei Teildisziplinen, wobei König Bibo bis nach der zweiten Disziplin klar in Führung lag, ihn dann aber beim Sägen die Kräfte verließen. Nachdem Präsident Hennes Bußmann Hanns-Jörg I. eine Urkunde und eine Mitgliedschaft im Schützenverein „Hinter den drei Brücken e.V.“ überreichte („Das ist das Wertvollste, was wir zu vergeben haben.“) kommentierte dieser seinen Sieg mit den Worten: „Ihr wollt gar nicht wissen, wie das gerade unter meinem Kostüm aussieht.“ Unter dem Jubel der Dreibrückenschützen und mit einem dreifachen Horido versehen entließen die Dreibrückenschützen Prinz Hanns-Jörg I. in den Abend.

 

Schnell füllte sich die Tanzfläche unter der musikalischen Regie von DJ Volker Wessels. Die Damengarde ging wie immer mutig voran und in der Folge ließen sich auch die Ehrengardisten nicht lange bitten und es wurde ausgelassen gefeiert, bis Hennes Bußmann das Treiben zur Verlosung der Hauptpreise der vom Vergnügungsausschuss organisierten Tombola mit über 450 Preisen. Hennes Bußmann bedankte sich bei seinen Mitstreitern im Vergnügungsausschuss und vergaß aber auch nicht sich ausdrücklich bei den Kaufleuten und Gewerbetreibenden in Warendorf zu bedanken, ohne deren Großzügigkeit eine solch attraktiv ausgestattete Tombola nicht zu bewerkstelligen wäre.

 

Zu den Hauptpreisen konnte Hennes Bußmann gratulieren:

 

Tankgutschein der Firma Büscher – Bibo Rüsel

Senseo Kaffeemaschine – Frau Martiniak

Fresskorb der Firma Buller – Kai Stukenbrok

Reisegutschein der Firma Siekendiek – Nicole Wendel

40Zoll TV-Gerät – Ute Vorderlandwehr

 

Im Anschluss übernahm DJ Volker Wessels die Regie des Abends und sorgte mit seiner Musikauswahl für eine durchgängig gut gefüllte Tanzfläche, bis er gegen 3:30 Uhr das letzte Lied ankündigte.

 

Wieder einmal hat sich unter Beweis gestellt, was Dreibrückenpräsident Hennes Bußmann in seiner Begrüßungsrede bemerkt hatte: „Wir Dreibrückenschützen können nicht nur Schützenfest feiern, wir pflegen die Gemeinschaft auch bei anderen Anlässen.“

 

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